Blickpunkt eines Außenseiters

•September 19, 2007 • Kommentar schreiben

Viele Menschen neben mir

Doch sitze ich alleine.

Laute

Gerede der Menschenmengen

Doch bleibe ich stumm.

Viel Gelächter und Munterkeit

Doch bin ich ernst und in Trance.

 

Warum darf ich nicht mitreden

Wieso nicht mitlachen und Aufwachen.

 

Ich spüre nur die Einsamkeit,

halte mich am Leben mit meinen Träumen,

mit hoffnungslosem versuchtem positiven Denken.

 

Niemand will mit mir reden,

Niemand beachtet mich,

Alle stellen sich auf ignorieren ein.

 

Die Einsamkeit schüchtert ein,

bin unfähig zur Kommunikation,

lass die Zeit unberührt an mir vorbei ziehen,

in der Hoffnung,

das irgendwann alles vorbei ist.

 

Mein Leben kam und wird gehen

Doch eins muss ich mir eingestehen:

Ich habe versagt.

 

11.03.2005 Naoa

Man Muss Müssen

•September 19, 2007 • Kommentar schreiben

So leer

So kraftlos

So kaputt

Wehrlosigkeit gegen diese Müdigkeit

Die mich nicht verlassen will.

 

Ich kann nicht mehr

denn ich fühle mich so schwer

es zieht mich runter

weiter und weiter hinunter.

 

Ich will ausbrechen

aus

diesen Regeln

diesen Gesetzen

diesem traurigen Dasein

jedoch gibt es kein entkommen

zu viel Mauern

die mich hindern wollen.

 

Die Zukunft zählt so sehr

die Ängste werden hervorgelockt

Es gibt kein entkommen

denn es wird gelehrt

auch gelehrt mit zu zeihen

nicht zu hinterfragen

zu arbeiten

und nicht zu leben

seine Träume zu verlöschen

und dann zu sterben.

 

Ich will nicht mehr

jedoch

ich kann nicht anders

es gibt keinen anderen Weg

es muss

muss weiter gehen

egal wie

egal ob ich möchte oder nicht

Ich muss

müssen

auch wenn ich dabei zugrunde geh

 

 

15.04.2005 Naoa

Down Again

•September 19, 2007 • Kommentar schreiben

I’m down again,

I cried tears,

Tears are running down my face,

I cried in my silent, little, dark room,

Where no one could hear and see me.

I cried,

But my inside screamed,

My body winced together,

Laying on the ground,

Hammering my hands on the floor,

Opening my mouth,

But just only tears rolled in.

Sounds of crying came out,

But I could keep them silent,

I swallowed my anger and pain.

I felt so senseless,

So small, so tired, so excluded, so destroyed,

so broken, so worn-out, so homeless, so hopeless,

so lonely

so dead

Oh, what are we living for?!!!

I cried of pain,

I laughed of myself and the world,

and I lived on,

On and on,

on and on.

And today such a day

Happened again,

I was down again.

2005 Naoa

A Call for Help

•September 19, 2007 • Kommentar schreiben

I’m down again.

I’ve stood through pain again,

Their seems no way out,

I’ve failed

Hope is shrinking

Oh, how should I live on?!

 

Look at me,

And you’ll see me and my fears;

But you look away,

Pretending never to have looked

And never to have seen the truth.

 

Oh, I can’t stand it anymore

It hurts,

It hurts so much,

Help,

Please help,

Don’t pretend your blind,

Don’t prejudge me.

 

Help,

I can’t live on like this,

Oh, can I survive?

Or will life kill me before,

Before nature does?

 

Oh, how should I live on,

You but me in chains,

Chains in jail,

Jail where my soul can’t get free,

Chains in your prejudge

Chains in your fears.

 

I’m breaking,

Oh can’t you see,

The chains are to heavy,

The chains are taking my breath away.

Please release them,

Or make them,

Or make them tighter!

 

All but not live on like this.

Please help me,

Help me change,

Help,

Change yourself,

Help me.

November 2005 Naoa

Identitätskrise

•September 19, 2007 • Kommentar schreiben

Ich lass dich hinter mir,

über Felder flieg ich weg,

der Regen hat mich schon ganz nass gemacht,

doch das ist es mir wert.

 

Ich will Frei sein,

von dieser Welt,

die mich nur fertig macht,

Frei sein von den Regeln

der Gesellschaft.

 

Noch vorhin war ich bei dir,

hab mich eingeengt gefühlt,

jeder wollte nur das beste für mich,

doch was will ich eigentlich?

 

Ich weiß nicht was ich will,

außer eins: Frei sein,

(und das soll mein Motto für heute sein,

morgen könnte es schon was anderes sein.)

 

Freiheit, das habe ich jetzt,

doch trotzdem,

sind meine Gedanken ganz verwirrt,

wer war ich eigentlich bis jetzt?

 

Für jeden hab ich mich verbogen,

hab mich dabei selbst belogen.

 

Doch nun will ich ich sein,

und nicht mehr die Rolle spielen,

die die anderen gerade brauchen.

 

Hiermit steige ich (aus meiner Rolle) aus!

 

Januar 2005 Naoa