Ich Falle

•September 19, 2007 • Kommentar schreiben

So müde,

so kaputt,

was ist es noch,

das ich alles noch durchleben muss?!

Hat es nie ein ende,

diese Qual?!

 

Das Leben macht mich fertig,

macht mich müde und kaputt

doch wieso versteht das niemand,

wobei ich doch so oft davon erzähl.

 

Keiner durchschaut meine Worte,

keine hört mich an,

alle hacken nur darauf rum,

doch was bringt das für sie nun denn;

 

Viel wundern sich, warum ich zu nichts mehr komme,

doch was so sehr dahinter steckt,

das ersuchen sie nicht,

sie sehen darüber hinweg,

und basteln sich ihren eigenen Plan zurecht.

 

Dabei merken sie nicht,

das dies mich nur noch mehr zersetzt.

 

Ich bin erschöpft, so zerstört, so zerfetzt;

Ich bin am fallen,

denn niemand hält mich stark genug fest.

Ich fühl mich so allein, so verlassen,

so zerstochen und so überbelastet.

 

Ich bin nicht stark genug,

die Last von meinem Leben zu tragen.

Es wird immer schwerer

Oder, ich werde immer schwächer.

 

November 2005 Naoa

Gluecklich

•September 19, 2007 • Kommentar schreiben

Ich sitze im Raum

Und beobachte die glücklichen Menschen.

Was hab ich nur getan,

das ich nicht mit ihnen glücklich sein darf?!

 

Was hab ich mir da nur mit meinem Leben angetan?!

Zu oft hab ich mich für Leben entschieden,

Anstatt den Weg des Todes einzuschlagen.

 

Aus Angst, aus Mutlosigkeit,

Als feiges Kind.

Ich hätte es auch anders haben können,

hätte ich mehr Mut und Ego gehabt,

so wäre ich nun von diesen Qualen erlöst.

 

Ich sitze im Raum,

es ist eine Qual,

Quallen für die Seele,

Quallen von Einsamkeit und Ratlosigkeit.

Eine unerträgliche Situation.

 

Doch ich versuche zu träumen,

zu verdrängen, positive zu denken.

 

Ich warte

und warte

warten auf Erlösung

warten bis Zeit mir diese Qualen nimmt

warten bis meine Tage

zu ende gehen

 

März 2005 Naoa

Änderungen

•September 19, 2007 • Kommentar schreiben

Die Zeit ist endlich vorbei.

Ich habe sie gehasst,

sie hat mir nur Unglück gebracht,

hat alles geraubt,

hat nichts gebracht,

hätte mich fast umgebracht,

denn als sie vorbei war,

hatte ich keine halt,

hatte keine Kraft

und habe mich andauernd

selber runter gemacht,

war am Boden zerstört

und hatte keine Lust,

Lust auf mein sinnloses Leben.

Dann kam die Chance auf einen Neuanfang,

meine große Hoffnung,

ich setzte alles darauf,

und versprach Veränderung mir und ihnen.

Doch sie glaubten nicht daran,

glaubten nicht an mich,

das ich es schaffen könnte.

Ich selbst merkte schnell,

wie schwer es war,

Veränderungen hervorzubringen;

Wo war meine Kraft und Stärke geblieben,

an die ich immer so geglaubt hatte.

Doch anstatt stärke

Spüre ich die Schwäche in mir,

die Kraftlosigkeit.

Aber noch gebe ich nicht auf.

2003 by Naoa

Entscheidungen

•September 19, 2007 • Kommentar schreiben

Ich dachte

wir würden uns nie wieder sehen,

ich dachte

ich würde nie wieder deine Stimme hören,

war bereit

das glückliche zu opfern,

für die schlechten Zeiten,

aus dem Schmerz Konsequenzen zu zeihen.

 

Die Verdrängung,

die Verbannung waren erst schwer zu ertragen,

du warst mir wichtig.

 

All die Jahre gemeinsam gemeistert,

nun der Schlussstrich,

so schnell und unerwartet ging es hin.

Die Verbindung wurde gebrochen,

Tränen wurden vergossen, schmerzen blieben.

 

Die Erinnerungen

Durch Bilder wieder hochgeschoben,

es vergingen Tage, Wochen,

jedoch keine Monate.

Die ewige Trennung,

so sollte es wohl nicht sein,

an jenem Tage hörte ich deine Stimmer wider.

Sie war leidig, aber standhaft,

ich zitterte,

vor Kälte im Raum, oder war es eher die Nervosität?!

 

Wir hörten uns, klärten die Fronten,

ob beide Seiten den Schmerz des anderen begriffen?

Ich begriff und es schmerzte.

 

Nun war die Verbindung wieder hergestellt.

 

17.11.2004 by Naoa

Distanz

•September 13, 2007 • 1 Kommentar

Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir sind.


(Albert Schweitzer)